kinki – nr. 32, Januar / Februar 2011

"ihr so coolen ü-zwanziger benehmt euch bitte auch wie welche (!!!!) und beleidigt nicht sinnloserweise irgendwelche Jugendliche, seit wann steht eine Altersangabe auf dem kinkimag???!!!!"
Was?
Ein Zürcher Magazin mit vielen Bildern. Viele Bilder heißt viel Mode und noch mehr Kunstfotografie.
Die Selbstdarstellung auf der Website ist etwas diffuser:
Mit einem monatlichen Themenmix, der unkonventionell verpackt dem Mainstream entflieht, begleitet kinki magazine meinungsbildend, jedoch nicht erziehend, den ‹krea(k)tiven›, jungen, urbanen Menschen mit Leidenschaft, Drive und dem gewissen Etwas, neue Trends zu setzen. Als progressiv-revolutionäres und vor allem freches Lifestyle Medium positioniert sich kinki magazine im direkt freundschaftlichen Dialog mit der Zielgruppe, richtet sich nach deren Bedürfnissen und bietet neuen Freiraum zur alternativen Befriedigung.
Das heißt doch alles und nichts, oder?
Turnus
Das Jahresabonnement umfasst elf Ausgaben.
Preis-Inhalts-Verhältnis
Gesamtseitenzahl: 116 Seiten
Ganzseitige Anzeigen: 17 Seiten
Preis: chf 6,00 (schweiz) / eur 4,00 (deutschland)
Format: DIN A 4, aber 1,3 Zentimeter breiter.
Preis pro Inhaltsseite: chf 0,06 (Schweiz) / eur 0,04 (Deutschland)
Erwerbsgeschichte
Im Wust von Zeitschriften und Zeitungen in der WG-Küche meiner Freundin gefunden.
Titel
Ein funktionelles Reizbild. Ich bin kein Fan von Schriftzügen, die ausschließlich aus Minuskeln bestehen.
Inhalt
Bestimmt war der „Körper des Industriezeitalters“ ein „geschundener Körper“, doch die Neubewertung des Körpers in der Alltagskultur einer kleinen Avantgarde ist mit der stark veränderten Lebens- und Arbeitswelt der Massen in den Städten wohl nur bedingt erklärt. Bitte mehr pikante Details, wenn man eine „Sexualbegleiterin“ vorstellt.
Layout
Außen Hochglanz, innen wohlriechendes, mattes und leicht rauhes Papier. Klarheit herrscht; der Schrifttyp ist Sansserif. Viele Zwischenüberschriften. Vorne im Heft sind sieben Seiten rosa unterlegt. Darauf finden Konsumanregungen inklusive Verlosungen ihren Platz. Die siebte Seite ist der „klagemauer“ vorbehalten. Gegen Ende gibt es noch einmal zwei rosa unterlegte Seiten. Dort: Impressum und Abonnementangebote. Überschrift: „nimm mich! jetzt! sofort!“. Habe ich schon erwähnt, dass ich kein Fan von Schriftzügen bin, die ausschließlich aus Minuskeln bestehen?
Verdikt
Dieses zahme Heft riecht wirklich gut!